Welche Zwiebel passt zu deinem Burger?

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Die Zwiebel
Die Zwiebel trägt besonders zum Geschmack des Burgers bei und ist nebenbei noch sehr gesund.

Welche Zwiebel passt zu deinem Burger?

Zu dem perfekten Burger gehört die richtige Zwiebel als Zutat. Zwiebeln gibt es in verschiedenen Farben, Formen und variiert im Geschmack von mild-süßlich bis zu scharf-würzig. Die Zwiebel ist eine genügsame Pflanze, lässt sich leicht kultivieren und vor allem sehr gut lagern. Sie punktet des Weiteren durch wertvolle Inhaltsstoffe und bietet für manches körperliche Leiden schnelle Hilfe. Sehen wir uns die Zwiebel – in Hinblick auf einen perfekten Burger – doch am besten genauer an:

Die Zwiebel in der Geschichte!

Die Zwiebel (botanischer Name: Allium cepa) gehört zur Pflanzenfamilie des Lauchs. Sie zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschen und wurde bereits in früheren Zeiten zur Verfeinerung diverser Gerichte verwendet. Nebenbei half sie den Menschen durch ihre antiseptische Wirkung Seuchen und Krankheiten zu verhindern. Im alten Ägypten – beim Pyramidenbau – wurden die Sklaven mit Zwiebeln, als Hauptnahrungsmittel, versorgt. Nach Überlieferung fand deswegen auch der erste bezeugte Streik in der Geschichte statt, als nämlich die Arbeiter keine Zwiebeln mehr erhielten. Die Zwiebel wurde über die Jahrtausende bis ins Mittelalter als Gewürz- und Heilpflanze geschätzt und hat sich bis heute ihren guten Ruf – zu Recht – bewahrt.

Diverse Zwiebelarten und ihre Vorkommen

Bekannt sind in unseren Breiten die weißen, gelben und roten Zwiebeln, welche jeweils einen anderen Geschmack bieten. Des Weiteren wird auch zwischen Sommer- und Winterzwiebeln unterschieden. Großer Vorteil: Zwiebeln sind das ganze Jahr erhältlich: Die Sommerzwiebel, Erntezeit zwischen August und Oktober, lässt sich prima lagern und steht auch im Winter dem Liebhaber eines guten Burgers zur Verfügung. Die Winterzwiebeln sind saftig und mild, werden im Juni geerntet und sollten anschließend rasch verwendet werden. Die Zwiebeln werden in allen Ländern dieser Erde angebaut und bevorzugen stets einen sandigen Lehmboden in sonniger, warmer Lage. Die weiße Zwiebel ist eine Variation der Küchenzwiebel mit milderem Geschmack. Zum braten eignet sich am besten die Gemüsezwiebel, welche eine große Knolle besitzt und auch mit ihrem Gewicht überzeugt. Die Küchenzwiebel: Für jedes Gericht verwendbar, gut lagerfähig und besonders scharf und würzig. Die rote Zwiebel ist vom Geschmack eindeutig milder und süßer und dient auch vielfach als optisches Highlight bei Gerichten. Verwendung bei der Herstellung eines Burgers findet die rote Zwiebel ebenfalls: Einfach in feine Ringe geschnitten und als Dekoration auf dem Innendeckel platziert.

Welche Zwiebel passt am besten zum perfekten Burger?

Hier eine Entscheidung zu treffen, liegt an dem Burgerfan und dessen sensiblen Geschmacksnerven. Doch natürlich gibt es ein paar Vorschläge, die auf alle Fälle einmal ausprobiert werden wollen:

Zwiebeln können sowohl roh, als auch gekocht, zart angebraten oder scharf geröstet und karamellisiert verwendet werden. Auch durch Einlegen in Marinaden aus Essig und Gewürzen beziehungsweise Trocknung der Zwiebel, erhält diese unterschiedliche Geschmacksrichtungen und findet dementsprechend Verwendung in der Küche. Für die bekannten und beliebten Burger mit Rindfleisch-Patty eignet sich die Küchenzwiebel sicherlich am besten, um einen schmackhaften, würzigen Genuss zu erhalten. Der Burger Liebhaber, der den Zwiebel nicht so gerne pur auf seiner Zunge hat, sollte diesen also in einer Pfanne anbraten, bevor er ihn weiter verwendet. Für einen Gemüse- oder Fisch-Burger sollten rote Zwiebel Verwendung finden; diese sind leicht süß und unaufdringlich im Geschmack. Ein Burger mit Hühnerfleisch – hier sollte ein gelber Küchenzwiebel, hellgelb angebraten, Verwendung finden.

Macht der Schnitt der Zwiebel den Unterschied aus?

Der Geschmack der Zwiebel lässt sich tatsächlich durch den Schnitt beeinflussen*. So wird die in ganz feine Würfel geschnittene Zwiebel am besten roh verwendet und gibt dem Burger einen würzigen, leicht scharfen Geschmack – ohne allzu aufdringlich zu wirken. Eine in feine Ringe geschnittene Zwiebel eignet sich dagegen wieder besser zum anbraten und/oder karamellisieren. Das Karamellisieren von Zwiebeln funktioniert ganz einfach: Zwiebeln in Pflanzenfett scharf anbraten, wenn diese eine dunkle Farbe haben, Zucker – nach Belieben – darüber streuen und kurz braten. Anschließend – wer es nicht ganz so süß mag – mit etwas Salz, und für etwas mehr Pepp mit schwarzem Pfeffer, abschmecken. Fertig und ab in den Burger. Rote Zwiebeln gehören auf alle Fälle in feine Ringe geschnitten!

Wie unterstützt die Zwiebel meine Gesundheit?

Zwiebel im Burger schmeckt nicht nur lecker, sondern kommt auch unserer Gesundheit in vielfältiger Weise zugute: Alle Zwiebeln enthalten wenig Fett, haben dafür einen hohen Wasseranteil und noch mehr Vitamine und Mineralstoffe. Zwiebeln enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin A und C sowie Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Ihre ätherischen Inhaltsstoffe wirken antibakteriell, keimtötend und entzündungshemmend. Des Weiteren fördern sie die Verdauungssäfte im Magen und helfen damit schweres Essen besser zu verdauen.

Bei der Zubereitung eines Burgers gibt es kein richtig oder falsch, sondern es kommt vorwiegend auf den eigenen Geschmack und die Vorlieben an: Zwiebeln gehören zu einem Burger und können – wie anschaulich angeführt – vielfältig den Geschmack des Endproduktes verändern. Der perfekt gelungene Burger liegt aber – wie so vieles im Leben – immer im Auge des Betrachters.